Erdogan hat Aliyev mit der Tatsache konfrontiert, welche Entscheidung wird er treffen?
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Noyan Tapan
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Erdogan hat Aliyev mit der Tatsache konfrontiert, welche Entscheidung wird er treffen?

08-08-2026 15:10 Politik
Erdogan hat Aliyev mit der Tatsache konfrontiert, welche Entscheidung wird er treffen?
1in.am Das Mekka-Abkommen richtet sich nicht gegen ein bestimmtes Land und ist offen für alle brüderlichen Länder, die Frieden, Wohlstand und Stabilität in der Region anstreben. Dies erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan in einem sozialen Medienbeitrag nach der Unterzeichnung des Dokuments über die „gemeinsame Verteidigung“ mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und dem pakistanischen Premierminister Shahbaz Sharif. Seiner Einschätzung nach sieht das Abkommen eine Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Rüstungsindustrie und Terrorismusbekämpfung vor.
 
Die wichtigste Betonung in Erdoğans Beitrag ist wohl die Zusicherung, dass das Mekka-Abkommen „für alle brüderlichen Länder offen ist“. Für die Türkei ist das erste brüderliche Land Aserbaidschan. Darüber hinaus basieren die türkisch-aserbaidschanischen Beziehungen auf dem Prinzip „eine Nation – zwei Staaten“, was die Parteien mehrfach auf der Ebene der Führerbekundungen bekräftigt haben.
 
In diesem Sinne ist der erste Adressat von Erdoğans Einladung natürlich Ilham Aliyev. Die offizielle Regierung in Baku hat zu dem Mekka-Abkommen bisher keine Stellungnahme abgegeben. Auch Russland hat bisher nicht auf die faktische Schaffung eines neuen militärischen Bündnisses im Nahen Osten reagiert. Im Gegensatz dazu fällt die sehr harte Position des Iran auf, dessen Sprecher des Ausschusses für nationale Sicherheit und auswärtige Beziehungen, Rezaei, es als „Papier-Sicherheit“ bezeichnete und Saudi-Arabien daran erinnerte, dass die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit den USA „keine Ergebnisse erzielt hat“.
 
Die Initiative zum Mekka-Abkommen stammt von der Türkei und verursacht Aserbaidschan in der Tat erhebliche Unannehmlichkeiten in zwei Richtungen: israelisch und iranisch. Das türkisch-saudisch-pakistanische „Dreierbündnis“ verfolgt zweifellos das Ziel, den Einfluss Israels im Nahen Osten auszugleichen, soll aber gleichzeitig die Sicherheit Saudi-Arabiens garantieren.
 
Baku befindet sich somit im Spannungsfeld zwischen der Aufforderung Ankaras, dem Mekka-Abkommen beizutreten, der Reaktion des Iran und der Gefahr, die Zusammenarbeit mit Israel zumindest einzuschränken. Besonders unklar ist, wie die Vereinigten Staaten auf die „Entführung“ Saudi-Arabiens durch die Türkei, den traditionellen Verbündeten im Persischen Golf, reagieren werden.


* Dieser Text wurde automatisch von einer Künstlichen Intelligenz (KI) übersetzt.

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