Der Klimawandel verringert den Nährwert landwirtschaftlicher Kulturen und erhöht damit das Risiko von „verstecktem Hunger“. - Lewon Azizjan
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Noyan Tapan

Der Klimawandel verringert den Nährwert landwirtschaftlicher Kulturen und erhöht damit das Risiko von „verstecktem Hunger“. - Lewon Azizjan

29-07-2026 14:15
Der Klimawandel verringert den Nährwert landwirtschaftlicher Kulturen und erhöht damit das Risiko von „verstecktem Hunger“. - Lewon Azizjan

Der Direktor des SHMN «Zentrums für Hydrometeorologie und Monitoring» Levon Azizyan hat auf seiner Facebook-Seite geschrieben.

«Der Klimawandel verringert den Nährwert landwirtschaftlicher Kulturen und erhöht das Risiko der «versteckten Hungersnot».

‼️Der Klimawandel und der Anstieg der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre können den Gehalt an wichtigen Nährstoffen in landwirtschaftlichen Kulturen verringern. Infolgedessen könnte die Menschheit nicht nur mit der Menge an Lebensmitteln, sondern auch mit der Qualität konfrontiert werden – einem Phänomen, das Wissenschaftler als «versteckten Hunger» bezeichnen.
 
Wenn von «verstecktem Hunger» die Rede ist, bezieht man sich auf die Situation, in der eine Person ausreichend Kalorien erhält, jedoch einen Mangel an lebenswichtigen Mikronährstoffen und Vitaminen in ihrem Körper hat. Dies ist besonders gefährlich in Regionen, in denen die Ernährung der Menschen hauptsächlich auf wenigen Kulturen wie Reis, Weizen, Mais und anderen Getreidearten basiert.
 
‼️Forschungen zeigen, dass der Anstieg des CO₂-Niveaus in der Atmosphäre die chemische Zusammensetzung von Pflanzen verändern kann. Unter Bedingungen eines Überschusses an Kohlendioxid lagern viele Kulturen schneller Biomasse an, jedoch nimmt die Dichte von Proteinen, Eisen, Zink und einer Reihe von Vitaminen in deren Geweben ab.
 
Dies ist auf die Besonderheiten der Photosynthese und des Stoffwechsels der Pflanzen zurückzuführen. Das zusätzliche Kohlendioxid fördert die Bildung von Kohlenhydraten, jedoch erhöht sich der Gehalt an anderen Nährstoffen nicht im gleichen Verhältnis. Infolgedessen kann die Pflanze gesund aussehen und hohe Erträge liefern, aber ihr Nährwert wird niedriger sein.
 
Die größte Besorgnis der Wissenschaftler betrifft die Kulturen, die die Grundlage der Ernährung von Milliarden von Menschen bilden. Beispielsweise kann der Rückgang des Gehalts an Eisen und Zink in Getreidekulturen das Risiko von Anämie und anderen Gesundheitsproblemen erhöhen, insbesondere in Ländern, in denen die Ernährung vielfältig eingeschränkt ist.
 
Gleichzeitig betonen die Experten, dass Kohlendioxid nicht die einzige Ursache für die Veränderung des Nährwerts der Ernte ist. Auch der Anstieg der Lufttemperatur, Dürreperioden, Bodendegradation und Veränderungen in landwirtschaftlichen Technologien beeinflussen die Nahrungsqualität der Pflanzen.
 
‼️Um das Problem zu lösen, betrachten Wissenschaftler eine Reihe von Ansätzen, angefangen von der Schaffung neuer Sorten mit hohem Nährwert bis hin zur Verbesserung der Agrartechnologien und einer effizienteren Bewirtschaftung der Böden. Ein vielversprechender Ansatz ist die Biofortifikation – die Schaffung von Pflanzensorten, die in der Lage sind, mehr Vitamine und Mikronährstoffe anzusammeln.
 
Somit hängt die zukünftige Ernährungssicherheit nicht nur von der Menge der von der Landwirtschaft produzierten Lebensmittel ab, sondern auch von deren Nährwert. Unter den Bedingungen des Klimawandels wird die Erhaltung der Nahrungsmittelqualität der Ernte zu einer der wichtigsten Herausforderungen des globalen Ernährungssystems»:
 
 


* Dieser Text wurde automatisch von einer Künstlichen Intelligenz (KI) übersetzt.

Noyan Tapan   |  

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